Quelle Eyecatcher: http://www.designoffice.de Stand 27.06.2016
Wilhelmschacht-Gefälle:
Welterbe-Erkenntnisweg um das Polsterberger Hubhaus.
Rund um das heutige Gasthaus Polsterberger Hubhaus befinden sich auf engstem Raum bedeutende Zeugnisse technischer Einrichtungen, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Das Polsterberger Hubhaus ein Pumpenhaus und sein Betrieb selbst spielte eine bedeutende Rolle.
Welterbe-Erkenntnisweg: Pumpen und Speichern
Bei diesem Welterbe-Erkenntnisweg geht es um Wasser und um Energie durch Wasserkraft. Entdecken Sie wichtige technische Anlagen rund um das Polsterberger Hubhaus.
Dieser Rundweg ist 3,3 Kilometer lang und geht um das Polsterberger Hubhaus. Auf Ihrer Wanderung lernen Sie einen Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft kennen, die seit 2010 zum UNESCO-Welterbe im Harz gehört.
Der Rundweg hat insgesamt 12 Stationen. Dort wird Ihnen erklärt, wie das Wasser durch die Gräben aus den Mooren im Hochharz hierhergeleitet wurden. Im Polsterberger Hubhaus wurde es dann 18 Meter den Berg hochgepumpt. Dort wurde es in den Stauteichen oben am Berg bei Clausthal gespeichert werden.
Foto: Waldgaststätte Polsterberger Hubhaus
Ottiliaeschacht-Gefälle:
Auf Spurensuche im großen Clausthal.
Eine spannende Entdeckungstour in ein versunkenes Tal. Mit beeindruckenden Ausblicken, entlang geheimnisvoller Ruinen und bedeutender Bauwerke der Industriekultur.
Welterbe-Erkenntnisweg: Ideen und Innovationen
Welterbe-Erkenntnisweg in Zellerfeld: Lernen Sie an 12 Themen-Stationen den großen Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz und seine technischen Ideen kennen.
Dieser Rundweg ist 3,6 Kilometer lang und führt Sie durch Zellerfeld in die fantastische Oberharzer Wasserwirtschaft. Sie gehört heute zum UNESCO-Welterbe im Harz.
Der Welterbe-Erkenntnisweg hat verschiedene Stationen. An jeder Station erzählt ein Schild etwas über den Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716) und seine Arbeit. Er hat von 1680 bis 1686 und von 1693 bis 1696 im Oberharz gearbeitet. In dieser Zeit hat er viele Versuche gemacht. Sein Ziel war es Energie aus Wasserkraft einzusparen oder sogar ganz ohne Wasser Energie zu gewinnen.
Foto: Projektierte Windkraftanlage zur Wasserhebung von Leibnitz.
Welterbe-Erkenntnisweg: Auf Spurensuche im Großen Clausthal
Eine spannende Entdeckungs-Tour ins Große Clausthal. Es erwarten Sie fantastische Ausblicke in die wunderbare Landschaft, geheimnisvolle Ruinen und großartige Bauwerke aus der Bergbauzeit.
Auf ihrer Wanderung kommen Sie an einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit vorbei: den Rosenhöfer Radstuben. Das sind gemauerte Räume, wo die riesigen Wasserräder früher eingebaut waren.
Von den Rosenhöfer Radstuben geht’s durchs Große Clausthal zum Ottiliae-Schacht. Dort können Sie das älteste Fördergerüst aus Eisen anschauen. Es ist ungefähr in der Zeit gebaut worden, als der Eiffelturm gebaut wurde.
Am Ottiliae-Schacht war früher ein riesiges Industriegebiet. Die Anlagen dort waren damals ganz modern. Manche Bergwerke in dieser Gegend hat es schon vor 450 Jahren gegeben.
Foto: Die ehemalige Zentralaufbereitung mit dem Ottiliaeschacht.
Welterbe-Erkenntniswanderung: Grunder Gefälle
Folgen Sie dem Weg des Wassers bis nach Bad Grund und Sie werden staunen, wie geschickt der Energieträger „Wasser“ von einer Grube zur nächsten geleitet wurde, um die bergbaulichen Anlagen in Betrieb zu halten.
Im 18. Jahrhundert stand der Bergbau in Bad Grund vor einem großen Problem: Die Suche nach neuen, tieferen Erzlagerstätten scheiterte immer wieder, da es an Wasser fehlte. Doch genau dieses Wasser war nötig, um die Wasserräder in den Gruben anzutreiben und das Erz abzubauen. Also begann man 1777 damit, ein ausgeklügeltes System aus Gräben, Röhren, unterirdischen Wasserläufen und Stollen zu bauen – das Grunder Gefälle.
Foto: Mundloch des Ernst-August-Stollens in Gittelde
Foto: UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft
Welterbe-Erkenntniswanderung: Bergbauspuren am Rammelsberg
Erwandern Sie 1.000 Jahre Bergbau-Geschichte rund um den Rammelsberg in Goslar.
Entdecken Sie auf dieser 6 km langen Rund-Wanderung die Landschaft, die durch den Bergbau am Rammelsberg verändert wurde. Rund um das Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg in Goslar finden Sie in der Landschaft noch heute viele Spuren aus der Bergbauzeit. Manchmal sind diese Spuren erst auf den zweiten Blick zu erkennen.
Maltermeister Turm
Foto: Nina Sturde, Maltermeister Turm
Kloster-Erkenntnisweg in Walkenried
Entdecken Sie auf dem rund 2 km langen Kloster-Erkenntnisweg den ehemaligen Klosterbezirk Walkenried und die unmittelbare Umgebung.
Das im 12. Jh. gegründete Kloster Walkenried zählte einst zu den reichsten und bedeutendsten Zisterzienserklöstern in Deutschland. Auch heute noch prägen das Kloster und seine 900-jährige wechselvolle Geschichte den Ort Walkenried. Begeben Sie sich auf eine faszinierende Spurensuche und erkunden Sie auf dem rund 2 km langen Kloster-Erkenntnisweg den ehemaligen Klosterbezirk und die unmittelbare Umgebung. Entdecken Sie auf dem Themenweg entlang von 13 Stationen die beindruckende gotische Klosteranlage sowie weitere wichtige historische Gebäude und Standorte aus nachklösterlicher Zeit. Besuchen Sie auch das ZisterzienserMuseum und erfahren Sie mehr über Leben und Wirken der Walkenrieder Zisterziensermönche.
Foto:
Der zweischiffige Lesegang - Markenzeichen des Klosters Walkenried
Quelle: URL https://www.kloster-walkenried.de/de/museum/unesco-welterbe/11-jahre-11-orte Stand 16.02.2026
Welterbe-Erkenntnisweg: Wasserkraft früher & heute (Abschnitt 1)
Rundweg um die Grube Samson und den Hilfe-Gottes-Teich in Sankt Andreasberg. Lernen Sie, wie man früher - und auch heute noch - mit Wasserkraft Strom erzeugt wird.
Der Rundweg um den Hilfe-Gottes-Teich in Sankt Andreasberg ist ungefähr 600 Meter lang und lädt Sie zu einem gemütlichen Spaziergang ein.
Der Hilfe-Gottes-Teich gehört zur Oberharzer Wasserwirtschaft. Die Gräben und Teichanlagen waren früher notwendig für die Energieversorgung in den Bergwerken. Die unter der Erde abgebauten Erze mussten nach oben gebracht werden. Regenwasser, das ins Bergwerk gesickert ist, musste außerdem aus den Stollen gepumpt werden. Dafür waren riesige Wasserräder zuständig. Sie brauchten das ganze Jahr über sehr viel Wasser. Das Wasser wurde in den Teichen gesammelt und über die Gräben zu den Wasserrädern geleitet.
Foto: Kehrrad der Grube Samson, Christian Barsch
URL https://www.reiseland-niedersachsen.de/sehenswuerdigkeiten/grube-samson-bergwerk-museum-erlebnis-in-sankt-andreasberg Stand 16.02.2026
Welterbe-Erkenntnisweg: Wasserkraft früher & heute (Abschnitt 2)
Hier wandern Sie am Rehberger Graben entlang. Lernen Sie das Grabensystem zur Sankt Andreasberger Wasserkraft kennen.
Dieser Waldweg-Abschnitt am Rehberger Graben entlang ist ungefähr 700 Meter lang. Hier können Sie einen Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft erkunden, die seit 2010 zum UNESCO-Welterbe im Harz gehört.
Die Wassergräben und Teichanlagen wurden für die Energieversorgung in den Harzer Bergwerken gebraucht. Die Wasserräder in den Bergwerken brauchte man, um die abgebauten Erze nach oben zu bringen. Und um Wasser aus den Stollen herauszupumpen.
Foto: Rehberger Grabenhaus, Robert Pake
Welterbe-Erkenntnisweg: Wasserkraft früher & heute (Wanderung)
Wanderung von der Grube Samson am Rehgraben entlang zum Oderteich.
Die Wanderung von der Grube Samson in Sankt Andreasberg bis zum Oderteich ist ungefähr 10 Kilometer lang. Sie geht durch die Oberharzer Wasserwirtschaft, die zum UNESCO-Welterbe im Harz gehört.
Die Gräben und Teichanlagen der Oberharzer Wasserwirtschaft waren früher notwendig für die Energieversorgung in den Bergwerken. Die abgebauten Erze mussten nach oben gebracht werden. Regenwasser, das ins Bergwerk gesickert ist, musste aus den Stollen gepumpt werden. Dafür waren riesige Wasserräder zuständig. Sie brauchten das ganze Jahr über sehr viel Wasser. Das Wasser wurde in den Teichen gesammelt und über die Gräben zu den Wasserrädern geleitet.
Foto: Eisabweiser am Oderteich im Winter